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Blätterkatalog

Kühle Köpfe denken klarer

Hohe Temperaturen mindern die menschliche Leistungsfähigkeit, belasten den Kreislauf und setzen die Konzentrationsfähigkeit herab. Kühle Köpfe arbeiten, planen und denken erfolgreicher. Aber gutes Klima kann noch mehr: Gleichmäßige Klimatisierung durch Raumklimageräte steigert auch die Lebensdauer und Lagerfähigkeit von klimaempfindlichen Gegenständen, Anlagen, Waren und Lebensmitteln.

Das Lebensmittel Luft
Der Hauptaufenthaltsbereich des Menschen ist der Innenraum. Dies bedingt, dass ständig gesundheitlich zuträgliche Raumluft in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Luft im Allgemeinen ist daher das mit Abstand wichtigste Lebensmittel, das der Mensch täglich in einer Menge von etwa 15 bis 30 kg benötigt. Im Vergleich dazu verbraucht er nur rund 2 bis 3 kg Wasser und etwa 1 kg an Nahrungsmitteln. Diese Zahlen zeigen, dass an die Reinheit der Luft mindestens die gleichen Qualitätsanforderungen zu stellen sind, wie sie bei der Aufbereitung von Wasser und der Herstellung von Nahrungsmitteln selbstverständlich sind. Hinzu kommt, dass bei der Aufnahme von Flüssigkeiten und Nahrungsmitteln die Verdauungsorgane bessere Abwehrmechanismen gegenüber Schadstoffen vorweisen als das menschliche Atmungssystem. Unzuträgliche Luftinhaltsstoffe können weitgehend ungehindert über die Bronchien in den Alveolarbereich der Lunge vordringen. In diesem Bereich findet somit nicht nur der Sauerstoffaustausch mit dem Blut statt, über diesen Weg können auch Schadstoffe in den menschlichen Organismus dringen.

Funktionsprinzip einer Klimaanlage
Die Klimaanlage hält Raumtemperatur und Raumluftfeuchte auf einem vorgegebenen Wert. In der Anlage wird die Außenluft über Filter gereinigt, mit Wärmetauschern erwärmt oder gekühlt, be- oder entfeuchtet und über Lüftungskanäle in die Räume eingeblasen. Die Anlage ist mit präzisen Mess- und Regeleinrichtungen ausgerüstet, um ihre Funktion bei unterschiedlichen Außentemperaturen und Innenraumlasten (Wärme, Feuchte usw.) zu gewährleisten. Die Abluft aus den Räumen wird ins Freie ausgeblasen oder zum Teil wieder der Raumluft beigemischt. In modernen Anlagen wird die Abwärme genutzt, ohne die Zuluft mit der verbrauchten Raumluft anzureichern.

Haupteinsatzgebiete von Raumklimaanlagen im gewerblichen Bereich:
- Verkaufsräume, die einer hohen Wärmebelastung ausgesetzt sind.  
  Zum Beispiel hohe Personenbelastung und Strahler zur Warenpräsentation.
- Büroräume, die wegen großer Fensterflächen oder Flachdächern
  durch Sonneneinstrahlung aufgeheizt werden.
- EDV-Räume, in denen relativ konstante Temperaturen herrschen
  müssen.

Aber auch private Haushalte nutzen zunehmend den Komfort der Kühlung und Entfeuchtung der Raumluft durch Klimaanlagen. Grundsätzlich gilt:
Der Mensch braucht ein ausgeglichenes Klima, um sich wohl zu fühlen. Wenn Sie sich wohl fühlen, kann man davon ausgehen, dass klimatisch alles im Lot ist. Aber Wohlbefinden und Behaglichkeit sind subjektive Gradmesser, denn bei welchen klimatischen Verhältnissen sich ein Mensch wohl fühlt, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab wie Geschlecht, Alter, Bekleidung oder körperliche und seelische Verfassung sowie vom jeweiligen Aktivitätsgrad.
Wie bestimmen wir nun optimales Klima? Die Wissenschaft hat dabei geholfen. In vielen wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich ein Komfortbereich herauskristallisiert. Das unten dargestellte Behaglichkeitsdiagramm zeigt Näherungswerte auf, bei denen in aller Regel ein der Befindlichkeit zuträgliches Klima vorliegt.

Hätten Sie's gewusst?
Selbst bei behaglicher Lufttemperatur wirken kalte Wände ungemütlich, da dem Körper durch Abstrahlung ein übermaß an Wärme entzogen wird. Deshalb sollten Wände bei guter Klimagestaltung nicht mehr als 2 C kälter als die Raumluft sein. Die Strahlungsintensität lässt sich durch die Verwendung von Wärmedämmstoffen oder Spezialanstrichen herabsetzen.